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Neue degressive Abschreibung beim Neubau: Was Sie wissen müssen

Neue degressive Abschreibung beim Neubau: Was Sie wissen müssen
Neue degressive Abschreibung beim Neubau: Was Sie wissen müssen

Was Sie wissen sollten

Die degressive Gebäude-AfA beträgt nach der aktuell geltenden Regelung des § 7 Abs. 5a EStG 5 Prozent vom jeweiligen Restwert – nicht 6 Prozent. Sie kann unter anderem für begünstigte Wohngebäude in Betracht kommen, deren Herstellung nach dem 30. September 2023 und vor dem 1. Oktober 2029 begonnen wurde beziehungsweise deren Kaufvertrag in diesem Zeitraum rechtswirksam abgeschlossen wurde.

  • Nur der Gebäudeanteil ist abschreibbar, nicht der Grund und Boden.
  • Fristen, Baukostenobergrenzen und Nutzungsbedingungen unterscheiden sich je Vorschrift.
  • Steuerwirkung und Liquidität gemeinsam rechnen; keine Steuerersparnis pauschal versprechen.
Lesezeit: 2 Minuten

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

ein Hoch auf alle Bauherren und zukünftigen Immobilienmogule! Es gibt frische Neuigkeiten aus dem Finanzamt, und nein, diesmal handelt es sich nicht um ein Halloween-Special. Es geht um die neue degressive Abschreibung beim Neubau. Klingt kompliziert? Ist es nicht. Bleiben Sie dran, und ich erkläre Ihnen alles, was Sie wissen müssen.

Neue degressive Abschreibung beim Neubau

Was ist Degressive Abschreibung?

Die degressive Abschreibung ist eine Methode der steuerlichen Abschreibung von Anlagevermögen. Im Gegensatz zur linearen Abschreibung, bei der der Wert des Gebäudes gleichmäßig über die Nutzungsdauer verteilt wird, erfolgt bei der degressiven Methode eine höhere Abschreibung in den ersten Jahren. Mit anderen Worten: Man kann mehr Kosten in den ersten Jahren geltend machen. Ein ziemlich cooler Steuertrick, oder?

Warum Jetzt Beim Neubau?

Der Gesetzgeber hat erkannt, dass in Zeiten steigender Baukosten und Wohnungsmangels ein Anreiz geschaffen werden muss. Mit der neuen Regelung soll also der Neubau von Immobilien attraktiver gemacht werden. Wer jetzt denkt, „Moment mal, das klingt nach einem verlockenden Angebot,“ liegt goldrichtig!

Vorteile der Degressiven Abschreibung

  1. Höhere Liquidität in den ersten Jahren: Durch die höhere Abschreibung am Anfang haben Sie mehr finanziellen Spielraum.
  2. Steuerersparnis: Wer mag keine Steuerersparnisse? Durch die höheren Abschreibungsbeträge in den Anfangsjahren können Sie Ihr zu versteuerndes Einkommen reduzieren.
  3. Flexibilität: Es besteht die Möglichkeit, zwischen degressiver und linearer Abschreibung zu wechseln, falls sich die Bedingungen ändern.

Was Muss Man Beachten?

Natürlich gibt es auch einige Punkte, die man im Auge behalten sollte. Da die degressive Abschreibung in den Anfangsjahren höher ist, sinkt der Buchwert der Immobilie schneller. Das kann bei einem eventuellen Verkauf der Immobilie zu steuerlichen Nachteilen führen.

Fazit

Die neue degressive Abschreibung beim Neubau ist ein spannendes Thema, das sowohl Vorteile als auch Tücken mit sich bringt. Doch eines ist sicher: Wer klug plant und sich fachkundig beraten lässt, kann eine Menge rausholen. Also, packen Sie den Bausparvertrag und die Steuererklärung ein, und machen Sie sich auf den Weg zu Ihrem Finanzberater. Und wenn Sie noch keinen haben, wieso nicht gleich zu uns kommen?

In diesem Sinne, bauen Sie weise und schreiben Sie gerne Ihre Fragen und Anmerkungen in den Kommentaren.

Bis zum nächsten Mal!

Quellen und weiterführende Informationen

Häufige Fragen

Worauf kommt es bei „Steuern bei Immobilien“ besonders an?

Entscheidend sind Ihre persönliche Ausgangslage, die konkreten Objekt- oder Vertragsdaten sowie realistische Kosten, Fristen und Risiken. Pauschale Lösungen greifen deshalb meist zu kurz.

Ersetzt der Beitrag eine persönliche Beratung?

Nein. Der Beitrag vermittelt allgemeine Informationen. Rechtliche, steuerliche, technische sowie versicherungs- oder finanzierungsbezogene Folgen hängen vom Einzelfall ab.

Welche Unterlagen sollte ich bereithalten?

Das hängt vom Thema ab. Meist helfen Verträge, Bescheide, Objektunterlagen, Kostenaufstellungen, bestehende Finanzierungen und Versicherungsbedingungen, um die Situation belastbar einzuordnen.

Warum ist eine individuelle Betrachtung wichtig?

Zinsen, Förderprogramme, Steuerregeln, Objektzustand und Vertragsbedingungen wirken sich je nach Vorhaben unterschiedlich aus. Erst die vollständigen Daten ermöglichen eine passende Entscheidung.

Wie erhalte ich eine Einschätzung für meinen Fall?

Über CUDOK.immo können Sie Ihre Ausgangslage strukturiert aufnehmen und anschließend mit den zuständigen Fachleuten oder einer persönlichen Beratung abstimmen.

Die Inhalte dienen der allgemeinen Information. Individuelle rechtliche und steuerliche Fragen klären Sie bitte mit den dafür zugelassenen Berufsgruppen.

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